Vom 09.05.2017 bis 14.05.2017 war ich in Peking, um ein paar Reparaturen 

 

 

 

Ein kleines ReiseTagebuch von meinem 2. Aufenthalt im KBC El Gouna im September 2015, incl. erfolgreichem Kitekurs und vielen sympathischen Menschen ;o)

 

16.09. - Ankunft in Ägypten

Die Freundlichkeit des Personals auf ägyptischen Flughäfen ist ja inzwischen weltbekannt und gefürchtet. Die Visa-Aussteller setzten diesmal noch einen drauf.

Die Preise für die Visa wechselten diesmal nicht nur von Schalter zu Schalter, sondern selbst innerhalb der Schlange bei jedem … zwischen 23 € und 29 € war diesmal alles vertreten.

Meine Theorie, dass der Preis von der englischen Zahl abhängt, die der jeweilige Angestellte zuletzt gelernt hatte, war damit leider wiederlegt.

Im Laufe der Urlaubs haben mir dann 2 Leute erzählt, dass es wohl ganz rechts einen Schalter gibt, der direkt vom Flughafen betrieben wird und NICHT von den Reisegesellschaften, die wohl ihre Preise auswürfeln … der offizielle Preis liegt momentan bei 25 €.

Der Shuttle-Service vom KBC hat prima funktioniert, auch wenn der Fahrer nicht, wie im Beipackzettel beschrieben, IM Flughafen rechts – sondern draussen im Gewühl der unzähligen Taxi- und Busfahrer, die in der Hoffnung auf ver(w)irrte Fahrgäste dort Stellung bezogen hatten, zu finden war.

Nach einigen Sätzen Taxifahrer-Smalltalk bot er mir sogar einen Schluck aus seiner Wasserflasche an. Glücklicherweise hatte ich mein eigenes Wasser, denn selbst im inzwischen dunklen inneren des Wagens machte die Flasche nicht den vertrauenserweckensten Eindruck.

Nach der Kurzbesichtigung des Zimmers machte ich erst einmal einen kleinen Rundgang durch die Marina, die ich beim letzten Besuch eher nur gestreift hatte. Aber diesmal war mein Hotel Turtle's Inn ja mittendrin und die Nahrungsaufnahme wollte ich nicht vernachlässigen.

KCB El Gouna

Die Burger im Le Garage, in dem ich letztendlich gelandet bin, sind empfehlenswert, auch wenn sie mit denen vom Hans im Glück nicht ganz mithalten können. Aber ich wollte hier ja auch keine kulinarische 5 Gabel Reise verbringen…

 

17.09. – Der erste Tag in El Gouna

Die Tatsache, dass sich der Duschkopf ständig vor mir verneigte, schmeichelte mir natürlich, und ich fühlte mich schon fast wie ein Pharao ;o)
Die Neigung hatte allerdings den Nachteil, dass mich die spärlichen Wasserfluten aus dem Duschkopf nur noch periphär streiften, und so musste ich den ehrfürchtigen Verneigungen mithilfe meines Schweizer Taschenmessers leider Einhalt gebieten.

Nach dem Frühstück im Captain’s Inn, welches nicht besonders erwähnenswert, aber OK ist, schlenderte ich erst einmal in den Bestway-Supermarkt um die Ecke, um mich mit Wasser zu versorgen. Preislich unschlagbar und lebensnotwendig, wie immer die 7 Liter Flasche zu 7 £ ( ca. 0,90 €)

Nachdem die Rache der Sphinx in dieser Gegend jeden treffen kann, nur weil der Salat mit Leitungswasser gewaschen wurde - und ich meinen Magen schliesslich schon ein paar Jahre kenne – gibt’s bei mir auch zum Zähne putzen nur Wasser aus der Gallone :-P

Als das Wasser ins Zimmer verfrachtet war, bin ich langsam zum KBC gelaufen, musste mich ja auch erste etwas an Klima, Urlaub, Seeluft etc. gewöhnen :-) Ausserdem wollte ich wissen, wie lange ich für den Weg brauche, da der Kitekurs ja immer um 9:oo Uhr am KBC startet.

Beim ersten Schritt auf den Sand habe ich mich gleich wieder zu Hause gefühlt … zumal mir Mo und Nils, meine Kitelehrer vom letzten Kurs, direkt wieder über den Weg liefen.

Hier ein paar Eindrücke vom ersten Strandspaziergang:

 

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Die Arschlochmuscheln habe ich nicht drappiert ... die liegen wirklich so dort im Sand, was gerade im Wasser nicht gerade angenehm ist. Jeder, der schon einmal die nähere Bekanntschaft mit denen gemacht hat, weiß ein Lied davon zu singen. Daher bin ich dort im Wasser nur noch mit meinen *Ballistic Shoes* von ION unterwegs. Die in die Sohle eingegossene Kevlar-Schicht soll es den Arschlochmuscheln unmöglich machen, da durch zukommen.

Fakt ist, dass Mo mit aller Kraft versucht hat, eine Muschel durch die Sohle zu drücken - und es nicht geschafft hat.

Gefühlt habe ich im Waser auch auf die ein der andere getreten, allerdings nicht mit voller Wucht, da meine Reflexe da sofort das Bein hochgezogen haben ;o) Aber durch die Sohle ist definitiv keine gekommen … ich muss zugeben, ich bin von den Schuhen überzeugt und werde dort nicht mehr ohen anzutreffen sein.

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Mittagessen gabs Kitegerecht in der Buzzha Bar ;o)

KCB El Gouna

Auf dem Rückweg zum Hotel sah ich noch einen Seeadler, der auf einem Hotel saß und überlegte, wer denn nun sein Abendessen sein würde.

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Zum Abendessen war ich im Maritim, direkt an der Marina und musste aufpassen, dass mein Bier nicht vom Ventilator, von denen die Angestellten mehrere direkt neben dem Eingang postiert hatten, vom Tisch geweht wurde. Aber das Essen war, wie eigentlich überall in El Gouna, sehr gut zu essen.

 

18.09. - 1. Tag Kite-Event

Nach der Vorstellungsrunde durften die, die bereits mehr oder weniger Erfahrung im Kiten hatten, bei 10 kn mit 14-er Kites aufs Wasser. Ich machte erste Startversuche, da ich vom letzten Kurs ja schon Level 2,5 hatte :-)

Die Starts haben sogar meist funktioniert, aber nach 10 bis 15 m kam eine Stelle, an der die Anziehungskraft gesiegt hat … das Salzwasser dort ist echt sehr salzig … :-p

Der Wind machte dann Mittagspause und kam auch nicht wieder. Auf dem spiegelgatten Wasser in der Bucht paddelten wir dann mit Sups los, in Richtung Club House, um uns dort nach getaner Paddelei mit einem Bier zu belohnen …

Draussen waren dann allerdings Wellen, die gerade den Neulingen auf dem Sup etwas zu schaffen machten, so war irgendwie jeder mal im Wasser und wir waren dann doch froh, als wir nach ca. einer Stunde endlich wieder an Land waren und die Sups tatsächlich von einem Fahrer abgeholt wurden. Die Vorstellung, den ganzen Weg quer durch El Gounas Lagunen zurückzupaddeln ließ bei keinem so richtige Vorfreude aufkommen.

 

19.09. - 2. Tag Kite-Event

Morgends gab es wieder keinen Wind, darum fuhr der ganze Trupp dann zum Sliders um beim Wakeboarden den Umgang mit dem Board zu übern & perfektionieren - je nach Level. Da mehrere dies noch nicht gemacht hatten, bekamen wir zuerst eine Stunde auf einer Übungsbahn, wo ein fleissiger Helfer versucht hat, uns in die Geheimnisse des Nichtfallens einzuweihen.

Das hat bei den meisten auch recht gut geklappt, bei mir kam wieder die Erdanziehung nach ein paar Metern, auch später an der grossen Bahn *soiftzzz*

 

20.09. - 3. Tag Kite-Event

The same wind as yesterday … darum wieder zum Sliders – und diesmal für den ganzen Tag gebucht.

 

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Nach einer Stunde und diversen Tipps machte es das berühmte *klick* und ich fuhr die erste halbe Runde, sogar die erste Kurve … Naja, bei der 2. stand ich dann so schräg, dass ich einen von weitem spektakulär aussehenden Sprung absolvierte – dem leider ein mit beschleunigter Anziehungskraft verstärkter Sturz folgte. Den wiederum konnten meine Beobachter nicht mitverfolgen, da ihnen eine Sprungrampe die Sicht versperrte.

Trotz Prallschutzweste habe ich mir dabei eine Rippe angebrochen, auch wenn ich das in den ersten Tagen ignoriert und als Prellung angesehen hatte … *hüstel* wird aber inzwischen schon besser.

Nach dem langen Fußmarsch um die halbe Wakeboardbahn, zurück zum Startpunkt, kam mir Barry strahlend mit einem Bier entgegen und wir haben auf die erste halbe Runde angestossen.

Im Nachhinein ist mir auch klar, dass die Bewegungen vom Windsurfen, mit dem ich früher so 12 Jahre fast jedes Wochenende meine Zeit verbracht hatte, noch so in meinem Kopf waren, dass ich genau so das Board beim Kiten / Wakeboarden steuern wollte. Dies funktioniert nur leider etwas anders und daher hatte es etwas länger gedauert, den Vortrieb durch das Seil anstatt der Anziehungskraft auszunutzen.

Hier nochmal vielen Dank an alle, die mich mit Tipps versorgt und mir aufs Bord geholfen haben ;o)

Und so sieht das dann bei Leuten wie Barry aus, die lange genug geübt und trainiert haben:

 

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Zur Abwechslung noch ein Sprung:

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Und wenn man keine Wasserpistole hat, spritzt man halt mit dem Board :-)

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Und noch ein paar Impressionen vom Tag im Sliders ;o)

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21.09. - 4. Tag Kite-Event bei 10 – 16 kn

Vormittags 10 Knoten Wind – eigentlich die unterste Grenze, um aufs Wasser zu gehen, daher wurden wir alle mit 14 qm Kites ausgestattet und los gings.

Die Vorarbeit der letzten 2 Tage am Cable haben sich definitiv ausgezahlt, denn diesmal klappte nicht nur der Start, sondern auch das Fahren. Nach einigen Starts nach rechts testete ich den Start nach links- und auch dieser funktionierte genauso gut ;o)

Nach der Mittagspause gingen wir bei aufgefrischtem, aber schwankendem Wind (10 – 16 kn) erneut raus, mit 12 qm – allerdings war dann meine Kraft nach etwas über einer Std. einfach weg und die Konzentration im Eimer. Daher überliess ich die Bucht denen, die noch genug Energie hatten, um weiter zu üben und ging zum entspannenden Teil des Tages über.

*I need a Stella, Stella, Stella is all I need …. * summ

 

22.09. - 5. Tag Kite-Event - 4 - 6 kn, daher Enventtag verschoben

Die Erfahrungen des Vortages haben auch gezeigt, dass nach 2 Tagen Cable und einem Tag Kiten die Batterien mal wieder etwas aufgeladen werden müssen und daher kam die Flaute ganz gelegen, zumal der Tag nach hinten verlegt werden konnte.

Bis mittags haben dann die meisten am KBC gechillt, Nachmittags hab ich mit der Kamera eine Runde durch die Abu Tig Marina gedreht und ein wenig von der Faszination der neueren abendländischen Architektur auf die SD-Karte gebannt.

 

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23.09. - 5. Tag Kite-Event, nun wirklich

So ein Zimmersave ist schon eine tolle Erfindung – so prinzipiell. Kann man doch seine Wertgegenstände, und als Golo seine Kamera darin verstauen und ist dann berechtigter Hoffnung, die Sachen bei der Rückkehr ins Zimmer immer noch dort vorzufinden.

Jetzt kann so ein Save ja auch nixx dafür, wenn er nicht korrekt befestigt wird. In diesem Hotel z.B. wurde der Save fachgerecht an ein Regalbrett im Schrank geschraubt. Leider lag das Regalbrett nur locker auf 2 seitlich angebrachten Leisten und konnte so samt Save rausgenommen werden. Also eher ein Save to go und ich musste sehr der Versuchung wiederstehen, ihn mal mit zum Strand zu nehmen.

Wie die Vorfahren dieses Volkes den Bau der Pyramiden und anderer Monumente sowie die Erfindung von Papyrus und vielen Errungenschaften in der Medizin realisierten, wirft da schon die ein oder andere Frage auf …

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Der Tag am KBC startete mit einem mäßigen bisschen Wind von 8 – 9 kn. Angesagt war zunächst Theorie und die theoretische Prüfung für alle, die noch keinen Schein hatten. Dann gings raus zum Self-Rescue – und da ich dies sowohl am Gardasee als auch in El Gouna schon gemacht hatte, zudem diverse Blesssuren an mir nagten, setzte ich aus und fotografierte vom Strand aus die komplette Crew vom Event.

 

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Wenn grössere Fische durch die Bucht ziehen, treiben sie Schwärme von kleineren Fischen vor sich her, die dann aus dem Wasser springen, um in eine andere Dimension zu kommen und dem grossen Fisch zu entkommen. Funktioniert meist nur für Augenblicke, aber ein Versuch ist es für die kleinen sicherlich wert.

 

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Abends fand im KBC das Italian Dinner statt, ein nettes Beisammensein mit Italienischem Buffet und Livemusik von Vanny. Als der dann Feierabend hatte, hat uns Aileen noch mit einer Zugabe verwöhnt 8)


 

An Schlaf war nicht wirklich zu denken, denn da am nächsten Tag das Islamische Opferfest begann, füllten sich die Strassen in der Marina bis nachts um 3:00 Uhr mit jeder Menge arabischen Familien, die sich auf ein 4 tägiges Fest freuten.

 

24.09. – Der 6. Tag vom Kite-Event

Am KBC war wieder alles sehr relaxt aufgrund des ausbleibenden Windes. So war Zeit für Entspannung, Urlaub, und das ein oder andere Stella :-)

 

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Dann drehte der Wind und frischte auf, so dass die ersten aufs Wasser gingen. In der Mittagspause flog Mo ein wenig mit seinem Kite übers Wasser – manchmal glaube ich, er braucht das Wasser eh nicht mehr zum Kiten, der kommt einfach nicht mehr runter:

 

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Und als ich gerade die Kamera wegräumen wollte, lief mir noch die einzigste Echse des Urlaubs über den Weg … :

 

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Da der Wind inzwischen auf 12 – 16 kn aufgefrischt hatte, konnten wir alle noch einmal mit einem 14-er Kite aufs Wasser und haben gekitet bis in den Sonnenuntergang.

Herrlich … ;o)

Da dort die Sonne sehr schnell untergeht und es danach auch sehr schnell dunkel wird, war es mit Sonnenbrille dann schon fast ein Abenteuer, den Kite unter dem Dach auszuwaschen.

Alle Teilnehmer des Events, und natürlich auch unsere Kiteinstructors Barry & Aileen, waren happy über ihre Fortschritte und über Ihre erreichten Level.

Nach dem 2. Feierabendbierchen stand auf einmal Tanja auf der Terrasse, sehr zur Freude aller Anwesenden, die sie kannten und nichts davon wussten, dass sie an dem Tag ankommen würde.

Da hab ich bei den immer noch herrschenden 33 Grad glatt ein kleines Freudentränchen verdunsten lassen ;-)
Der Abend am KBC wurde dann doch noch etwas länger und nachdem wir eine ganze Weile geratscht haben, sind dann die letzten um kurz nach 21 Uhr verschwunden.

 

25.09. – Mein vorläufig letzter Tag

Nach dem Frühstück gings nochmal zum KBC, zum Auschecken, bezahlen – verabschieden … ;o(

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Eine Gruppe Delphine in der Bucht, leider waren sie bereits in etwas tieferem Wasser, als ich die Kamera rausgekramt hatte und daher waren die Rückenflossen kaum noch über dem Wasser zu sehen.

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Da kein Wind war und die meisten schon zum Sliders waren, schnappte ich mir nach dem Mittagessen ein Tok Tok und fuhr auch dorthin.

Von unserer Event-Truppe war dann doch niemand dort, ein Teil war auch bereits abgereist. Aileen war bereits mit ihrer nächsten Event-Gruppe dort.

Dafür habe ich Tanja & ihre Ma getroffen, mit denen ich dann den Tag verbracht habe. Und da Tanja ständig wie ein kleiner Wasserfrosch übers Wasser hüpfte, fing ich ein paar dieser Momente mit der Kamera ein:

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Tanja hatte an diesem Tag eine Menge Spaß auf dem Wasser ;o)

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Im zuge des Opferfestes, arabisch Id al-Adha, gabs im Sliders den ganzen Tag Musik in einer Lautstärke, dass es fast das Salz aus dem Wasser geprügelt hat. Vodka & Whisky gingen gleich flaschenweise über die Theke und getanzt wurde direkt im Pool:

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Zum Essen machten wir dann noch einen *Familienausflug* nach Downtown in eine Art ägyptischer Tapas-Bar. Landestypische Gerichte / Snacks zu landestypischen Preisen und mal nicht zu den üblichen El Gouna Preisen.

Der Kellner war tatsächlich davon überzeugt, dass wir 4 eine Familie sind ;o) Als Tanja zum Schluss einen Nachtisch bestellte, der nicht vorrätig war, schaute sie ihn an, als würde sie gleich losheulen - und daraufhin er lief extra zu seiner Oma (zumindest haben wir das so aus seinen Worten verstanden) um den Nachtisch zu holen.

Nach gerade mal 2,5 Std. in dem Restaurant haben wir die sehr lustige Runde dann aufgelöst und … ich ging meine Koffer packen ;o(

 

Die Bilder vom ersten Besuch im KBC und einem Tag in Luxor gibts hier:
El Gouna

Ein kleines ReiseTagebuch von meinen 2 Wochen in Ägypten im März 2015, dem Kitekurs im KiteBoarding Club El Gouna und einem Tag in Luxor.

 

Dies ist nur eine kleine Auswahl der Bilder. Wer Zeit und Lust hat, findet am Ende des Beitrags die Links zu den kompletten Bilderserien.

 

15.03.2015

Hinflug vom München nach Hurghada

Der *Vorteil* von Ägyptens Flughäfen ist, dass man nie auf sein Gepäck warten muss... bis die mit ihrem Visa und Passkontroll-Gedöns durch sind, ist das Gepäck 5x aus dem Flieger *soiftzzz*

Der anschliessende Irrweg zum Shuttle-Bus dauerte nur halb so lang wie die Warterei auf alle potentiellen Mitfahrer und die folgende Tour von Hotel zu Hotel, um den Bus wieder leer zu bekommen.

Durch diese kleine Summe an Verzögerungen, kam ich dann im Hotel an, kurz bevor das Buffet zumacht, das war dann dementsprechend auch recht geplündert.

 

16.03.2015

Der Blick aus dem Fenster, nachdem die Sonne am ersten Tag aufgegangen war:

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Später drehte ich eine Runde durch El Gouna und seinen diverse Lagunen, um die Gegend ein wenig kennenzulernen. Angefangen vom Steigenberger Golf Resort, was direkt auf der anderen Strassenseite lag:

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bis zu der ein oder anderen Lagune, die dem künstlichen Städtchen seinen Namen geben:

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Im sogenannten *Downtown*, dem Stadtkern, befinden sie einige sinnvolle Läden, die üblichen Souvenirläden - und nicht zu vergessen unendlich viele Restaurants aus allen Geschmacksrichtungen.

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Auf dem Weg zum Kite Boarding Club, begegnet man noch der grossen Bücherei und der Uni

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17.03.2015

Am nächsten Tag drehte ich nur eine kurze Runde durch *Downtown*, da für den nächsten Tag eine sehr lange Tour nach Luxor geplant war ... Nachmittags dann noch eine kleine Tour mit einem TokTok zum Kite Boarding Club um etwas am Strand zu chillen und die Atmosphäre zu geniessen ;o) Ein paar Kiter, die ich schon in München am Flughafen getroffen hatte, waren auch wieder da.

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18.03.2015

Der Trip nach Luxor – Abfahrt um 5:oo Uhr vom Hotel ...

Nach einer stundenlangen, schier unendlichen Fahrerei durch eine Landschaft, die an Trostlosigkeit und Eintönigkeit kaum zu überbieten ist - ausser vielleicht in manch vergessenen Tälern vom Mars oder Mond - landete die kleine Reisegruppe so um 7:3o Uhr am Point of Frühstück.

Dieser entpuppte sich als erstes Zusammentreffen mit den allgegenwärtigen fliegenden Händlern. Der Name passt exakt, denn aufgrund unserer beiden mitreisenden Gesundschwestern aus der Kieler Gegend wurden wir an jeder Rast und jedem Basar blitzartig wie von unzähligen Schmeissfliegen / Moskitos umschwärmt.

In der Nähe von Quena trafen wir dann auf das Nildelta und die Landschaft zeigte die ersten Farbklexe, teilweise in weitläufigen Feldern, deren grüne Farbe ein krasser Gegensatz zu der bis dahin gesehenen Eintönigkeit war.

bfahrt um 5:oo Uhr vom Hotel ...

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Für uns relativ erheiternd waren die Gesichtsentgleisungen der an der Fahrbahn drappierten Polizisten, die an manchen Stellen alle paar Km die Geschwindigkeitsbegrenzungsinstallationen (Strassenhuckel) bewachten, wobei die Bewaffnung der Truppen zwischen Vorderladern und Kalaschnikows wild variierte. Auch zwischen Basebalcaps und Stahlhelm war alles dabei. Aber gelangweilt waren sie alle - bis zu dem Augenblick, als sie unsere 2 hübschen, recht hellhaarigen Mädels realisierten ... da wurden dann in sekundenbruchteilen Bäuche eingezogen und der Rücken gestrafft. Das gehört wahrscheinlich zur alten ägyptischen Morgengymnastik, ähnlich dem Tai Chi in Asien.

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In einem Land, in dem Frauen gefälligst verhüllt hinterm Ofen ihren Dienst zu versehen haben, weder Autofahren, noch sonst viel dürfen - sorgen zwei solche Schmuckstücke für augenblickliche Verzückung bei Ägyptern jeden Alters :-)
Die Alten lächeln, den jüngeren fiel teilweise einfach nur die Kinnlade herunter ... und der ein oder andere setzte vor lauter Gucken fast sein Muli in den nächsten Graben - herrlich anzuschauen :-)

Die erste *echte* Station auf der Tour: Der Tempel von Karnak 10:15 Uhr bis 11:25 Uhr:

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 Der nächste Stop war eine Papyrusherstellung, bei der uns gezeigt wurde, wie seit Jahrtausenden Papyrus hergestellt wird (11:30 Uhr bis 11:50 Uhr). Anschliessend ging es dann gleich zum Mittagessen (12:05 Uhr bis 12:35 Uhr)

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Zur Verdauung schaukelten wir dann von 12:50 Uhr bis 13:25 Uhr auf dem Nil und schauten uns die dort liegenden Nil-Kreuzfahrtschiffe vom Wasser her an – eine etwas weitere Fahrt und die Sicht auf die Tempel wäre an dieser Stelle irgendwie schöner gewesen …

Nachdem unser Bus den Weg auf die andere Seite des Nils gefunden hatte, ging es zunächst zu einem Steinbruch, wo man sich anschauen konnte, wie die grossen Statuen schon früher gefertigt wurden – vorausgesetzt, man kam an den fliegenden Händlern vorbei, die an diesem Stop definitiv die penetrantesten waren. (ca. 13:35 Uhr)

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Nach einem weiteren Stop bei einer kleinen Werkstatt, die Figuren aus Alabaster fertigte und jedem davon liebend gerne einige Objekte verkauft hätte (13:50 Uhr bis 14:20 Uhr), kamen wir wir (ca. 14:25 Uhr bis 14:55 Uhr) zum Tempel der Königin Hatschepsut – bzw. wie meist bei so alten Gebäuden, zu deren Resten.

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Um zu dem Tempel zu gelangen, musste man natürlich erst wieder einen kleinen Spiessrutenlauf durch eine Ansammlung von Händlern absolvieren, die an ihren Ständen original Handarbeit zu einem Spottpreis anboten – also wer da nicht zugeschlagen hat, ist selbst schuld ;o)

Leider war auch dieser Zwischenstop sehr kurz und liess nicht wirklich Zeit, sich den Tempel ein wenig in Ruhe anzuschauen.

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Absolut sehenswert waren auf der ganzen Tour die Gesichtsausdrücke, wenn unser Mitfahrer *Ösi* unserem Tourguide in seinem gnadenlosen Dialekt einen mehr oder weniger vollständigen Satz hinwarf und der arme fakultätisierte Guide erstmal versuchte, die Buchstaben in eine für ihn verständliche Reihenfolge zu bekommen. Irgendwann zum Ende des Tages meinte er dann einmal zu einer kleinen Gruppe: " Gut, dass ich ihn verstanden habe ..."
Daraufhin haben wir ihn aufgeklärt, dass wir alle mit diesem österreichischen Dialekt aus einem kleinen, abgelegenen Tal unsere Verständnisprobleme hatten und Hochdeutsch eine andere Liga ist :-)
Man kann ja schon sehr dankbar sein, wenn man einen deutschsprachigen Reiseleiter bekommt, der fast alles versteht, was man ihm sagt - jeden Hinterhofdialekt sollte man denen aber auch nicht als Deutsch verkaufen wollen. Aber manche schalten leider auch ihr Hirn im Urlaub konsequent ab, bissl Mitdenken und Rücksichtnahme ist dann 'türlich nicht drin.

 

Nach einen leider ebenso kurzem, letztem Stop im Tal der Könige ging es dann wieder auf die Rückfahrt, bei der dann auch viele Ägypter mit ihren Mulis und den traditionellen Karren auf dem Heimweg waren. Teilweise fast leer und manchmal so beladen, dass man sich fragte, wie die armen kleinen Mulis das schafften. Die Zügel wurden von Ägyptern jeden Alters geführt, allerdings NUR von männlichen …

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Apropos Mitdenken ... auf der Hinfahrt erzählte uns unser TourGuide dass die meisten Häuser am Rande der Strasse einzelnen Familien gehören. Sobald einer heiratet, wird einfach eine Etage draufgesetzt. Daher ragen bei den meisten Häusern auch die Armierungen der Betonsäulen ganz nach oben heraus, teilweise stehen auch die Säulen schon.
Der nächste Satz hat mich dann etwas entsetzt, denn er meinte, dass die traditionsgemäß auch nur innerhalb der Familie heiraten *upps*

Das erklärt evtl. auch den hohen Prozentsatz an Analphabeten von ca. 40 % in Ägypten (bei Frauen sogar fast 60 %). Eine Intelligenzsteigerung durch Inzucht konnte meines Wissens bisher noch nirgends auf der Welt nachgewiesen werden.

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Auf der Rückfahrt hielt der Bus noch einmal für eine kleine Raucherpause an, bei der uns unser TourGuide Proben von Ägyptischem Süssgebäck überreichte.

Ich vermute ja wirklich, dass die Ägypter so süsse Sachen in sich hineinzwängen, um keine Tabletten gegen die bei jedem Tropfen Leitungswasser drohenden Durchfallbegleiterscheinungen nehmen zu müssen

Trotz seiner Beteuerungen, dass diese Teile noch nicht wirklich süss waren, waren 2 davon für alle Europäer schon eine grosse Herausforderung - der Rest wurde auf unbestimmte Zeit verschoben.

 

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Im Hotel landete ich dann wieder um 21:40 und bekam tatsächlich noch eine Kleinigkeit vom Buffet ab …

 

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Die folgenden Tage blieb die Kamera mal im Save, ich schaute mir den KBC an und bereitete mich mental aufs Kiten vor ;o)

Am 20.03. fing der Kitekurs an und wir waren eh beschäftigt.

 

25.03.2015

Der 2. Tag ohne Wind, daher gab es ausser Volleyball und diversen Übungen fürs Gleichgewicht nun mal Fotos von der ganzen Gruppe. Das war glücklicherweise eine Truppe, mit der es wirklich Spaß gemacht hat, gemeinsam zu üben und die Zeit zu verbringen!
Nicht nur die Teilnehmer, sondern auch die Kite-Lehrer Nils & Mo sind echt sympathische Menschen und ich hoffe, den ein oder anderen wiederzusehen.

So ein paar kleine Tipps zur rechten Zeit vom KiteLehrer helfen schnell zu einem*Klick*und auf einmal klappts ;o)))

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*Your Official Moving Companion* könnte der neue Werbeslogan vom KBC mit Mo werden ;o)

 

Die nächsten Tage haben wir dann grösstenteils genauso entspannt und gechillt wie der Wind, was soll man auch machen, wenn der nicht mitspielt. Aber so ist das bei Sportarten, die nur Hand in Hand mit der Natur funktionieren

 

2015 03 El Gouna 58 2015 03 El Gouna 59 2015 03 El Gouna 602015 03 El Gouna 61Unser entspannter Kitelehrer Nils

 

Ende April beim Worldcup in Podersdorf und später dies Jahr ständige Besetzung im KBC: Die bezaubernde Tanja ein echter S;o)nnenschein ... ;o)

2015 03 El Gouna 62Ein paar weitere Impressionen vom KBC:

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Mehr berüchtigt als berühmt, die Arschlochmuschel, die ihren Namen sicher nicht aufgrund ausgeprägter Verdauungsorgane hat. Wenn man sich vorstellt, was einem Fuß passiert, wenn man drauftritt, kann sich den Namen recht schnell herleiten. Leider hats eine Menge Leute mehr oder weniger heftig erwischt...

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Was ich an Muschelstränden allerdings liebe, ist die unendliche Vielfalt an Farben und Formen in solchen Sammlungen am Strand - man kann das Bild stundenlang betrachten und findet doch immer wieder etwas, was man vorher noch nicht gesehen hat - phantastisch :-)

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An einem Tag hab ich dann noch eine Runde durch die Marina von El Gouna gedreht. Dort liegen eine Menge teurer Motorboote, die da aber grösstenteils nur herumliegen und ein bis zweimal im Jahr genutzt werden. Also eher Show-Boote und nichts wirklich interessantes.
Der Vorteil der Marina ist definitiv die Nähe zum KBC allerdings scheint dort abends schonmal der Geräuschpegel aufgrund diverser Abendlokalitäten in astronomische Höhen zu schnellen, wenn die Clubs sich gegenseitig ein Sound-Battle liefern. Have a nice Ohrenstöpsel ;o)

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Und hier für die, die Zeit und Lust haben, sich ein paar Bilder mehr als die Auswahl oben anzuschauen, sortiert nach Tagen: